Verein

Jodel AG – seit 1998

Wir von der Jodel AG sorgen seit 1998 für umfassende Sicherheit an jedem Zuger Chröpfeli-Meh Sonntag. Wo Sängerinnen und Sänger jungverliebten, jungverlobten und jungverheirateten Paaren ein Ständchen bringen, sind wir zur Stelle.

Unser Auftrag

Unser "Kultur-Sponsoring" umfasst das fachmännische Absperren und Sichern der diversen Auftrittsorte unter den mit roten Lichtern geschmückten Fenstern. Überall, wo rote Lämpchen leuchten, sind wir tatkräftig und stimmgewaltig im Einsatz.

Unsere Arbeit

Vier Proben, ein Auftritt und dann wieder elf Monate Funkstille: So funktioniert die Zuger Jodel AG, ein reiner Männerchor, seit 27 Jahren.

Unsere Geschichte

Gegründet wurde die Jodel AG 1998. «Ursprünglich stammen wir aus drei verschiedenen, gemischten Chrööpfelimee-Gesangsgruppen», erzählt der Urzuger Gianni Bomio, der selbst als Sänger seit über 50 Jahren keinen Chrööpfelimee-Abend auslässt. Die basisdemokratisch geführten Gruppen hätten mehr diskutiert als gesungen, sodass das Resultat aus Sicht einiger Teilnehmer unbefriedigend ausgefallen sei. «Also schlossen wir uns zu einer eigenen, reinen Männergruppe zusammen.» In dieser Gruppe, aus der später ein einfacher Verein wurde, herrschten von Anfang an klare Regeln. «Wir erscheinen im immer gleichen, gelb-orangen Bauarbeitertenü mit Helm. Wir entwerfen selbst Mundarttexte zu drei bekannten, eigenhändig vier- bis sechsstimmig arrangierten Pop-, Rock- oder Jazzsongs, setzen unseren traditionellen Jodel an den Anfang und klingen mit einem von zwei Schlusssongs aus», erklärt der Präsident.

Er selbst ist es, der jeweils die witzigen Texte um Lust und Tücken der Zweisamkeit entwirft. «Jeder hat seine Aufgabe. So funktioniert das bestens. Viele von uns sind schon über 15 Jahre lang dabei.» Und einige wenige aus den eigenen Reihen, so auch Gianni Bomio, haben einmal selbst mit ihrer Angebeteten oben am Fenster gestanden.

Gesponsert vom Bauunternehmen Hodel AG, welches den wackeren Sängern seit je her zwei Firmenwagen für den Transport von Fenster zu Fenster zur Verfügung stellt, überlegten diese, wie sich der Firmenname auf den beiden Wagen mit möglichst wenig Aufwand in einen einprägsamen Chrööpfelimee-Namen umwandeln liesse. «Wir kamen auf Jodel AG, da mussten wir nur den Anfangsbuchstaben ändern», sagt Bomio schmunzelnd.

Einfach, schlicht und klar, wie der Verein selbst, dessen Slogan fortan lautete: «Absperren ist unsere Stärke!» Anders als die anderen Gesangsgruppen, meldet die Jodel AG ihren Besuch jeweils im Voraus schriftlich bei den Paaren an und setzt ausserdem ein Inserat ins Zuger Amtsblatt, in dem sie ihr «Kultursponsoring» ankündigt. 
Bei den Auftritten unter den Fenstern der Verliebten sperren die Bauleute jeweils mit der Begründung die Umgebung ab, es sei sonst gefährlich, wenn etwas herunterkomme. Ein Wink mit dem Zaunpfahl an die Adresse der Zuhörenden, auch ordentlich Wein und Chrööpfeli abzuseilen.

Der Erfolg gibt ihrem einfachen Konzept recht: Die Jodel AG ist über die Jahre zur festen und bekannten Grösse am Tag der Verliebten in Zug geworden. «Manche Paare senden uns Karten aus den Flitterwochen. Das freut uns immer sehr.» Sind die letzten Töne verklungen, verteilen die gelb Gewandeten und Behelmten unverzüglich und ebenfalls nach festgelegten Regeln ihre Wein- und Chrööpfeliausbeute und sagen Tschüss bis zum nächsten Jahr!

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Unsere Bauleitung

Bei der Jodel AG packen alle mit an.
Spezialaufgaben gibt es aber immer wieder zu verteilen.

Gianni Bomio

Polier, Präsident, Kassier und Texter

Jimmy Muff

Vorstand und Arrangeur

Marc von Dach

Revisor

Daniela Brantschen

Dirigentin und Dompteurin

Thomas Stoltz

Webmaster und Recruiter